Vom „Hamburger Bach“ zur „Hamburger Schule“

Fortsetzung

Foto der St. MichaeliskircheKlassische wie auch zeitgenössische Musik finden in Hamburg nicht nur in eigens dafür erbauten Konzerthäusern statt, sondern auch regelmäßig in den Kirchen der Hansestadt. Die fünf Hauptkirchen sind hier an erster Stelle zu nennen.

Aber Hamburg ist auch als Popmusik-Metropole bedeutsam. Hier legten die Beatles in den 1960er-Jahren den Grundstein ihrer Karriere. Zehn Jahre später starten Udo Lindenberg und die Clique im legendären Club „Onkel Pö“ durch. In den Neunzigern bilden Bands wie Blumfeld, Tocotronic und Die Sterne die so genannte „Hamburger Schule“, deren Einfluss auf die folgenden Generationen deutschsprachiger Pop- und Rock-Bands immens ist. Und Hamburger Festivals wie das Reeperbahn-Festival für internationale Newcomer oder das Dockville Festival sind längst fester Bestandteil im kulturellen Terminkalender der Stadt.

Mit dem Bau der Elbphilharmonie blickt die Musikstadt Hamburg hoffnungsfroh in die Zukunft. Hier entsteht ein neues, herausragendes Konzerthaus, das weit über die Stadtgrenzen hinaus für Furore sorgen wird. Ein weiterer Ort für die Musik entsteht mit dem KomponistenQuartier in der Peterstraße, dessen erste Museumsräume im C. P. E. Bach-Jubiläumsjahr eröffnet werden sollen. Zukünftig wird hier die reiche Musikgeschichte der Hansestadt in multimedial unterstützten Präsentationen erlebbar.

Elbphilharmonie. (Foto: Thies Rätzke)

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