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Simone Eckert / Professor Menno van Delft

Carl Philipp Emanuel Bach und seine Brüder

Werke von Wilhelm Friedrich, Johan Christian und Carl Philipp Emanuel Bach
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„Mich deucht, die Musik müsse vornehmlich das Herz rühren“ – diese Äußerung Carl Philipp Emanuel Bachs aus seiner Autobiographie von 1773 kann exemplarisch für die Geisteshaltung eines Künstlers der sogenannten Epoche der Empfindsamkeit stehen, die als Parallelströmung der Aufklärung im 18. Jahrhundert neue Werte in den Vordergrund stellte.
Die Musikergeneration nach Johann Sebastian Bach mit seinen komponierenden Söhnen kritisierte seinen barocken Stil als „verworren und künstlich". Die überlieferte Kontrapunktik mit gleich berechtigten Stimmen galt schließlich als zu kompliziert. Fortschrittliche Komponisten suchten durch bewusste Vereinfachung nach „natürlicher Schönheit" und direktem Ausdruck von Gefühlen. Musik sollte „schön, rührend und erhaben" sein. Die Melodie wurde zum wichtigsten Element der Musik und trat in den Vordergrund. Das Programm führt durch die bewegende Zeit des musikalischen Umbruchs zwischen Barock, Empfindsamkeit und Sturm und Drang.

Interpreten/Instrument

Simone Eckert (Viola da gamba)
Prof. Menno van Delft (Cembalo)

Genres

Instrumentalmusik
Kammermusik
Musik für Tasteninstrumente solo (Cembalo/Klavier/Orgel)