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Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau

Don Quijote tanzt

Luigi Boccherini - Streichquintett C-Dur op. 30 Nr. 6 (G 324) "La musica notturna delle strade di Madrid"
Carl Philipp Emanuel Bach - Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo a-moll Wq. 170 (H 432)
Aulis Sallinen - Kammermusik III op. 58 "Die nächtlichen Tänze des Don Juanquijote"
Georg Philipp Telemann - Ouverture G-Dur „Burlesque de Don Quixotte“ TWV 55: G10
Ehem. Benediktinerabtei (Kreuzgang) ·
Seligenstadt
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Die literarische Figur des „sinnreichen Junkers“ Don Quijote de la Mancha aus dem gleichnamigen Roman von Miguel de Cervantes entwickelte schon bald nach ihrer Geburt im Jahre 1605 ein eigenes Leben. Was zunächst als eine herbe Parodie auf die im späten Mittelalter populären Rittergeschichten gedacht war, erwies sich als enorm vielschichtig, so dass in der Literaturwissenschaft bis heute kein Konsens über die eigentliche Aussage und Zielgruppe des Romans besteht. Viele bekannte Künstler wie Honoré Daumier, Gustave Doré, Salvador Dalí oder Pablo Picasso versuchten, in ihren Gemälden und Illustrationen die surreale Welt des Don Quijote zwischen Wirklichkeit und Traum einzufangen. Auch Komponisten vom Barock bis zur Gegenwart – darunter der „Vielschreiber“ Georg Philipp Telemann genauso wie der finnische zeitgenössische Komponist Aulis Sallinen – ließen sich durch die absurden Abenteuer des Edelmanns aus der spanischen Provinz inspirieren. Eine atmosphärische Einführung in die Thematik liefert das Streichquintett von Luigi Boccherini, in dem mit viel Tonmalerei das Aufziehen der militärischen Nachtwache in Madrid geschildert wird.

Interpreten/Instrument

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau
Jens Peter Maintz | Violoncello
Johannes Moesus | Leitung

Genres

Orchestermusik