Bach und sein Leben – Das steckt dahinter

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Wir sind komplett fasziniert von Johann Sebastian Bach und wollten ihm daher einen ganzen Beitrag widmen! Alles von seiner Geschichte, bis hin zu seinen Werken und spannenden Fun Facts findest du also in diesem Beitrag.

Bachs Geschichte

Johann Sebastian Bach wurde Ende März 1985 in Eisenach geboren und verstarb 1750 in Leipzig. Er ist nicht der einzige Musiker aus seiner Familie, aber auf jeden Fall heutzutage der Bekannteste. Man spricht von der Musikerfamilie Bach. Viele bezeichnen ihn als den wichtigsten Komponisten der Musikgeschichte. Wir sind zwar große Fans, denken aber, dass jeder Komponist seinen Teil zur Musikgeschichte beigetragen hat. Aber solche dramatisierten Aussagen im Zusammenhang mit Größen eines Business sind ja nicht selten.

Wenn man Bachs Familie zurückverfolgt, dann liegen die Wurzeln zur Musik sehr weit zurück. Bach hatte sieben Geschwister. Im jungen Alter von neun Jahren wurde er bereits zur Vollwaise, sodass er von seinem großen Bruder aufgezogen wurde. Schon im Kindesalter zeigte Bach ein großes Interesse für die Musik, sang im Chor und spielte mehrere Instrumente. Als sein Bruder verstarb, war Bach bereits als Komponist tätig und nahm seinen Neffen bei sich auf, so wie damals sein Bruder ihn aufgenommen hatte.

Als erste Person in seiner Familie schloss er die Schule so weit ab, dass er zur Ausbildung an der Universität qualifiziert wurde. Was wir einen spannenden Fakt finden ist, dass er sich 1703 um eine Stelle als Musiker bewarb, die er nicht bekam. Wenn sogar Bach mal abgelehnt wurde, dann sieht man, dass jeder Mensch nicht in allen Dingen immer direkt Erfolg haben kann.

Wenig später erhielt er dann aber eine Stelle als Organist in Amstadt. Dort kam er dann auch seiner Cousine Maria Barbara Bach näher, die er dann zu seiner ersten Ehefrau machte. Sie bekam sieben Kinder von ihm:

  • Catharina Dorothea, die von 1708 bis 1774 lebte
  • Wilhelm Friedemann, der von 1710 bis 1784 lebte
  • Johann Christoph und Maria Sophia, die in ihrem Geburtsjahr – 1713 – verstarben
  • Carl Philipp Emanuel, der von 1714 bis 1788 lebte
  • Johann Gottfried Bernhard, der von 1715 bis 1739 lebte
  • Leopold Augustus, der von 1718 bis 1719 lebte

Alle seine Kinder erhielten eine gute Schulbildung und studierten anschließend. Das war Bach wichtig.

1720 machte Bach eine 8-wöchige Reise, nach derer er erfuhr, dass seine Frau gestorben und bereits bestattet war. Bereits ein Jahr später heiratete Bach erneut, und zwar eine Sopranistin, die den Namen Anna Magdalena hatte. Die beiden bekamen 13 Kinder zusammen, von denen viele schon im Kindesalter verstarben:

  • Christiana Sophia Henrietta, die 1723 geboren wurde und 1726 verstarb
  • Gottfried Heinrich, der 1724 geboren wurde und bis 1763 lebte
  • Christian Gottlieb, der von 1725 bis 1728 lebte
  • Elisabeth Juliana Friederica, die von 1726 bis 1781 lebte
  • Ernestus Andreas, der im Jahr seiner Geburt verstarb – 1727
  • Regina Johanna, die von 1728 bis 1733 lebte
  • Chrstiana Benedicta, die nur 1730 lebte
  • Christiana Dorothea, die von 1731 bis 1732 lebte
  • Johann Christoph Friedrich, der von 1732 bis 1795 lebte
  • Johann August Abraham, der 1733 geboren wurde und verstarb
  • Johann Christian, der von 1735 bis 1795 lebte
  • Joahnna Carolina, die von 1737 bis 1781 lebte
  • Regina Susanne, die von 1742 bis 1809 lebte

Von 1723 bis 1750 lebte Bach dann in Leipzig, wo er Mitte 1723 zum Thomaskantor der Nikolaikirche wurde. Diese Stelle behielt er bis zu seinem Tod. Die Stelle kam mit viel Verantwortung, ließ ihm aber eben auch die Freiheit zu komponieren und seiner Leidenschaft nachzugehen.

Woran Bach genau starb, lässt sich nicht genau verfolgen. Er hatte Probleme mit den Augen und ließ diese auch zwei Mal operieren. Ein Schlaganfall könnte letztendlich Ursache für seinen Tod gewesen. Er verstarb am 28. Juli 1750, seine Beerdigung fand drei Tage später statt.

Das war jetzt nur der Bruchteil von Bachs Leben, wenn du das alles noch viel genauer wissen willst, werden dir unsere Buchempfehlungen unten sicherlich mehr Informationen verschaffen können.

Bachs Werke

Bach hat über 1000 Werke komponiert, von denen wir wissen. Wie viele über die Jahre verloren gegangen sind, ist eine große Dunkelziffer. Wir wollen uns hier auf unsere fünf Favoriten konzentrieren, weil eine Auflistung all seiner Werke den Rahmen sprengen würde.

  1. Die Kunst der Fuge
  2. Goldberg Variationen
  3. H-Moll-Messe
  4. Weihnachts-Oratorium
  5. BWV 566

Was sind deine Top 5? Bei uns wechselt die Liste eigentlich ständig.

Empfehlenswerte Bücher über Bach

Wenn du jetzt noch nicht genug über Bach gehört hast, dann haben wir hier ein paar Empfehlungen mit Büchern, die dich auf jeden Fall mit noch viel mehr Infos füttern werden.

  1. Bach und ich – Maarten ‘t Hart
  2. Das ist keine klassische Biografie, sondern viel mehr eine Aufarbeitung durch einen Autor über das Leben von Bach. Besonders schön ist, dass es sich sehr unterhaltend liest. Die CD ist ein nettes Extra. Empfehlung von uns! Aber keine detaillierte Biografie erwarten.

  3. Bach: Eine Bildbiografie – Michael Maul
  4. Michael Maul ist ein Bachforscher und steckt mit hinter dem Leipziger Bachfest. Das hier ist eine illustrierte Bach Biografie, die wirklich etwas ganz besonderes ist, was auch den etwas höheren Preis erklärt. Eine tolle Geschenkidee für Bach Fans!

  5. Johann Sebastian Bach – Christoph Wolff
  6. Das ist eine gut recherchierte Biografie, die wir empfehlen, wenn du alle Infos willst.

  7. Die Stimmung der Welt – Jens Johler
  8. Hier werden Fiktion und Fakten vermischt – uns hat es super gefallen!